48 km, 950 Hm
Meine Freund kommen übers Wochenende und fahren zwei Tage mit mir. Ich habe Bedenken: 950 Höhenmeter ( das ist schon die Strecke mit Abkürzung, eigentlich hat die Etappe über 1400 Höhenmeter) bei den üblichen Wegverhältnissen sind ganz schön viel. Und weil meine Freunde erstmal aus Nairobi nach Mogotio kommen müssen, können wir auch nicht früh los. Aber wir haben Glück: ganz unerwartet fahren wir so gut wie den ganzen Tag auf Asphalt, dabei viel auch im Schatten. Einzige Schwierigkeit: der größte Teil der Höhenmeter kommt ganz am Ende der Etappe – wo ich sowieso schon nicht mehr ganz fit bin.
Die Unterkunft für die Nacht stellt sich als eher spartanisch heraus: eine Bar auf den Berg zwischen zwei Dörfern, neben der es Platz für ein paar Zelte gibt. Die Dusche ist kaputt, die Klospülung geht auch nicht, aber wir bekommen einen großen Wassereimer. Darauf, dass wir essen wollen, ist der Wirt auch nicht eingestellt, aber da wir mit einem weiteren Radfahrer zu viert sind, fährt er los, kauft ein und kocht dann für uns.



In der Nacht ist allerdings nur wenig an Schlaf zu denken: es findet ein Champions League Spiel statt, die Bar ist voll, Alkohol fließt in Strömen und obwohl die falsche Mannschaft gewinnt, wird bis morgens um 7 gefeiert.














































