Lake Elementaita – Maili Saba Camp

Per Matatu

Nachdem ich mich gestern etwas überanstrengt habe, beschließe ich nach wenigen Minuten, dass heute nicht der Tag für eine neue lange Radtour ist. Der erste, der mich mitnimmt, ist eine Motorradrikscha mit Ladefläche. Ich passe knapp in die Kabine komme so  zur Hauptstraße, auf der ein matatu nach dem anderen in Richtung Nakuru fährt. Abgesehen von der starken Sonne und dem Fischgestank im kleinen Bus klappt alles wie am Schnürchen. In Nakuro muss ich noch einmal das Matatu wechseln, dann bin ich gegen Mittag an meinem nächsten Ziel. Ich bekomme ein schickes Zimmer mit super Aussicht und sehr bequemem Bett. Und klar, ich schlafe gleich ein.

Weil es so entspannt ist, bleibe ich gleich zwei Tage da. Ich mache eine sehr kleine geführte Wanderung in den Mengengei-Krater. Extrem sehenswert. Außerdem wandere ich auf eigene Faust noch zu einem Aussichtspunkt ein Stück weiter. Alles in allem ein ziemlich entspannter Tag. Und am Abend treffe ich auch den ersten anderen Radfahrer, den ich in Kenia sehe. Ein Deutscher (klar!) aus Thüringen, der mit dem Rad noch etwas weiter gereist ist als ich.

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