Crayfish Camp, Naivasha – Camelboy Camp

47 km klingen nicht furchtbar viel und 700 Höhenmeter müssten ja eigentlich auch zu schaffen sein. Aber es ist ganz schön anstrengend!

Los geht es den See entlang mit sanftem auf und ab, anfangs auch noch mit Asphalt. Der endet leider früh (taucht aber immer wieder unerwartet auf), das macht das Fahren deutlich schwieriger.

Am Wegrand gibt es heute viele Warzenschweine, ein paar Giraffe und…dann hält ein Motorradfahrer neben mir und sagt, ich könne weiter fahren, solle aber vorsichtig sein, weiter vorn an der Straße sei ein Büffel. Ich fahre erstmal auf der falschen Steaßenseite weiter. Und dann sehe ich auch schon ein Rangerfahrzeug, bevor ich den Büffel sehe. Ich soll mein Rad stehen lassen und zum Auto kommen, sagen sie. Das sei ein gefährliches wildes Tier. Und dann ist der Spuk schon wieder vorbei und der Büffel verjagt. Trotzdem bin ich einigermaßen beeindruckt.

Mittags bekomme ich Tee in einem sehr schicken Golfresort, dann beginnt die Steigung im Ernst. Ich schiebe und schiebe. Zumeist auf extrem schlechter Oberfläche, öfter mal eingehüllt von Staubwolken, wenn LKW vorbeifahren.

Gegen vier endlich schaffe ich es zu einem sehr netten kleinen, privaten Campingplatz: Camelboy Overlander. Es wird noch renoviert, Anschluss an Wasser oder Strom gibt es nicht, aber ein Gast geht gerade, zumal ich ja ein Zelt dabei habe.

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