Fahrrad: na so 20 km, Umzug zu einer ruhigeren Unterkunft ein bisschen näher an den Hell’s Gate Nationalpark
Meine letzte Unterkunft war eigentlich ganz nett, aber Kommentare auf Google schrieben von wahnsinnig lauter, Musik und ein Blick auf die Karte zeigt einen Nachtclub genau nebenan, der ab Freitagabend wieder offen sein sollte. Also nichts wie weg. Bei lauter Musik schlafen kann ich wirklich nicht gut. Also fahre ich ungefähr 15 Kilometer weiter zu einer Anlage mit dem Namen Crayfish Camp. Schöner ist sie ehrlich gesagt nicht, aber die Rezeptionistin ist sehr bemüht, mir ein Zimmer zurecht zu machen und ruhig ist es auch. Ich verzichte darauf, zu Zelten, was auch möglich wäre, ein Bett ist einfach bequemer.
Am Nachmittag fahre ich dann noch ein Stück weiter zu einer anderen Anlage. Von dort miete ich ein kleines Motorboot mit Fahrer, um zur Crescent Island zu fahren, eine Art kleines Naturschutzgebiet auf etwas, das einmal eine Halbinsel war. Der Wasserspiegel des Lake Naivasha, steigt aber seit 10 Jahren immer weiter an. Und so ist nun die Insel vom Festland getrennt. Wir fahren vielleicht eine dreiviertelstunde dem See entlang, überall ragen Häuser zur Hälfte aus dem Wasser, manchmal Telefonmasten oder gar Stromleitungen. Und riesige Mengen abgestorbener Bäume. Zusätzlich zur Bootsmiete kostet auch die Insel eine Menge Eintritt, aber es lohnt sich durchaus. So viele Tiere auf so kleinen Raum habe ich noch nie gesehen, außer vielleicht im Zoo. Zebras, Gnus, Antilopen, Giraffen, Nilpferde, Fischadler, jede Menge Kormorane, ein Pelikan und sind von nahem zu sehen.







