40 km, einige Höhenmeter und viel Sand
Meine Freunde aus Nairobi sind fürs Wochenende nach Naivasha gekommen und gemeinsam fahren wir zum Hell’s Gate Nationalpark. Kein Problem, denke ich, der Park ist relativ klein, man darf mit Fahrrädern durchfahren, weil es keine gefährlichen Raubtiere gibt.
Und da sind sie auch schon wieder, jede Menge Zebras, Giraffen, so etwas wie Murmeltiere, große und kleinere Gazellen, Warzenschweine und ein paar Schmetterlinge. Die Tour stellt sich trotz der kleinen Fläche als ziemlich anstrengend heraus: es geht bergauf und bergab, der Weg ist an vielen Stellen sehr sandig. Zuerst einmal fahren wir zu einer Obsidian Höhle, die sich aber als etwas enttäuschend herausstellt, eine kleine aushöhlung unter den Felsen. Was es aber im großen Mengen gibt, ist tatsächlich Obsidian in allen Formen, riesige Steinbrocken und kleine, faustkeilartige Stücke. Tatsächlich kann man das Material relativ leicht zerschlagen und erhält sehr scharfe Kanten.
Beeindruckend sind die Schluchten zwischen großen Felsen, die wir später durchqueren.




