Litauen

Nida – Sventoji

8.6.2019, 105 km, nicht mehr ganz so heiß

Es ist nicht so recht mein Tag heute. Ich fahre erst einmal hoch auf eine ziemlich hohe Düne, auf der wohl einmal eine (oder die erste?) Segelflug-Schule war. Schöne Aussicht, man kann ausnahmsweise tatsächlich beide Seiten der Nehrung sehen. Über einen Sandweg runter und schon habe ich mal wieder die Orientierung verloren (hallo? – Nida ist ein Dorf!)

Der Weg ist nun ein echter, wunderbar asphaltierter Radweg, meist ein Stück von der Straße entfernt, durch den Wald. Sehr gut zu fahren. Mittags erwische ich das vermutlich schlechteste Café in einem ziemlich touristischen Ort – die Kaffeemaschine ist kaputt, die Cola gibt es aus Styroporbechern, darüber hinaus haben sie nur Eis am Stiel. Also weiter.

Kormorankolonie

Von Klaipeda, der nächsten Stadt sehe ich nicht sehr viel, den Hafen, an dem man per Fähre von der Nehrung ankommt, eine Fußgängerzone, ich falle erschöpft in eine Pizzeria, warte ewig auf einen Salat – zumindest ist er gut, als er endlich da ist.

Hier in Litauen ist die Ostsee so, wie man sie auch aus Deutschland oder Polen kennt: schön, aber von Touristen überrannt. Die Gebäude wirken für mich skandinavisch, viele verzierte Holzhäuser (oder sehen die eher aus wie in Russland?), im Gegensatz zu Kaliningrad und auch zu Polen ist die Café-Dichte erheblich gestiegen. Die Preise sind zum Glück nicht skandinavisch, sondern noch recht gut bezahlbar.

 

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